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27.4.2017 : 3:14 : +0200

Kooperationsvertragsunterzeichnung mit Konnersreuth am 01.03.2010


Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDie Allianz schlägt Brücke in Oberpfalz --> Frankenpost am 02.03.2010

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDie Region rückt enger zusammen --> Frankenpost am 03.03.2010

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWas bringt die Kooperation der Brücken-Allianz? --> Frankenpost am 03.03.2010

Bildunterschrift:
Konnersreuth ist jetzt Kooperationspartner der Brücken-Allianz Bayern-Böhmen. Das Bild zeigt bei der Vertragsunterzeichnung: (sitzend, von links) Regionalmanagerin Sabine Rögner, Bürgermeister Max Bindl aus Konnersreuth, Bürgermeister Stefan Göcking aus Arzberg sowie (stehend, von links) Bürgermeister Willi Heinl aus Thierstein, die Präsidentin der bayerischen Euregio-Arbeitsgemeinschaft, Dr. Birgit Seelbinder aus Marktredwitz, Bürgermeister Reiner Wohlrab aus Schirnding, Bürgermeister Bernd Hofmann aus Thiersheim, Bürgermeister Rudolf Reichel aus Höchstädt und Bürgermeister Dieter Thoma aus Hohenberg.

Kooperationsvertragsunterzeichnung mit 4 tschechischen Gemeinden am 17.09.2007


KOOPERATIONSVERTRAG ZWISCHEN BRÜCKEN-ALLIANZ UND VIER TSCHECHISCHEN GEMEINDEN

Nachbarn rücken enger zusammen

Grenzüberschreitende Projekte / Viele positive Erwartungen auf beiden Seiten der Grenze

Gegenseitige Besuche, eine gemeinsame Projektbörse sowie verstärkte Öffentlichkeitsarbeit haben sich die Kommunen der Brücken-Allianz Bayern-Böhmen und vier tschechische Gemeinden vorgenommen. Insbesondere sollen im Bereich der erneuerbaren Energien im Rahmen der Energieregion Fichtelgebirge deutsch-tschechische Projekte vorbereitet und entwickelt werden. Am Montag unterzeichneten die Bürgermeister im Arzberger Rathaus den Kooperationsvertrag.

ARZBERG — Die sechs Mitgliedsgemeinden der Brücken-Allianz Bayern-Böhmen rücken mit ihren tschechischen Nachbarkommunen Haslau (Hazlov), Liebenstein (Liba), Lindenhau (Lipova) und Mühlbach (Pomezi) enger zusammen. Dies besiegelten die Bürgermeister bei der feierlichen Unterzeichnung eines Vertrages zur Kooperation im Arzberger Rathaus.

“Wir dürfen uns sicher sein, dass heute ein Stück Geschichte unserer Region neu definiert wird“, sagte Bürgermeister Stefan Göcking zur Begrüßung. “Wir alle werden heute Zeugen eines Ereignisses sein, dass die Menschen in der Grenzregion enger zusammen rücken lässt“, so der Arzberger Bürgermeister und Vorsitzende der Brücken-Allianz. “Wir werden einen Vertrag unterzeichnen, der uns der Vision von einem gemeinsamen Europa ein Stück näher bringen wird.“

Vorausgegangen war der Vertragsunterzeichnung eine Absichtserklärung zur engeren grenzüberschreitenden Kooperation in Pomezi. “Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit der Brücken-Allianz Bayern-Böhmen soll künftig auch über die bayerisch-böhmische Grenze auf eine neue Grundlage gestellt werden. Hauptziel ist die Förderung, Erhaltung und nachhaltige Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen, der regionalen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung, der kulturellen Identität und der Freundschaft. Dies soll der Zukunftssicherung im Raum Egerland beiderseits der Grenze dienen“, sagte Stefan Göcking.

In feierlichem Rahmen — aufgelockert durch Querflötenbeiträge von Sonja Rosner und Katharina Hierold sowie einer Powerpointpräsentation über bisherige Projekte durch Regionalmanager Harald Meier — unterzeichneten die drei tschechischen Bürgermeister Josef Týzl (Haslau), Lubomir Svec (Liebenstein) und Ladislav Dolhy (Mühlbach) sowie die fünf bayerischen Bürgermeister Stefan Göcking (Arzberg), Dieter Thoma (Hohenberg), Herbert Prell (Höchstädt), Reiner Wohlrab (Schirnding), Adam Seyferth (Thiersheim) den zweisprachigen Vertrag über eine grenzüberschreitende Kooperation ihrer Kommunen. Die Bürgermeister Petr Klir (Lindenhau) und Willi Heinl (Thierstein) waren entschuldigt und werden die Unterzeichnung nachholen.

Im Hinblick auf gemeinsame Projekte in der neuen Förderperiode 2007 bis 2013 der Europäischen Union habe dieser Vertrag innerhalb der bayerisch-tschechischen und sächsisch-tschechischen Grenzregion eine herausragende Bedeutung und Vorreiterrolle, so Göcking. Nicht zuletzt könne dadurch die weitere Beschäftigung des Regionalmanagements nach Ablauf des Jahres 2008 gesichert werden.

Landtagsabgeordneter Dr. Karl Döhler zeigte auf, dass die Brücken-Allianz mit diesem Vertrag Vorreiter in der Region sei. Der Abgeordnete freute sich über die zügige Abwicklung und die Umsetzung. Alle Partner sein gewillt, den Vertrag mit Leben zu erfüllen.

Oberregierungsrat Martin Füssl von der Regierung von Oberfranken lobte die Vertragsunterzeichnung als wichtigen Schritt, der die guten Beziehungen auf beiden Seite der Grenze festigen werde. Franz Kamhuber vom Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg bezeichnete den Vertrag im Hinblick auf die vielen Projekte in Arzberg und Umgebung als zukunftsweisend dafür, dass der Raum Bayern-Böhmen zusammenwachse. Lubomir Kovár von der Eurgio Egrensis in Karlsbad freute sich über die grenzübergreifende Zusammenarbeit. “Je kleiner das Gebiet, umso intensiver die Zusammenarbeit“, so der Geschäftsführer. Der Bürgermeister der tschechischen Gemeinde Mühlbach (Pomezi), Ladislav Dolhy, lobte ebenfalls die Kooperation. Durch die Vertragsunterzeichnung würden die Beziehungen der grenznahen Gemeinden vertieft. Ladislav Dolhy hob besonders die guten Verbindungen zu den beiden Bürgermeistern in Schirnding schon vor der Unterzeichnung des Vertrags hervor.

MANFRED HÄCKER

Erschienen am 19.09.2007 in der Frankenpost

Bildunterschrift:
Nach der Vertragsunterzeichnung (sitzend, von links): Regionalmanager Harald Meier, Mühlbachs Bürgermeister Ladislav Dolhý, Arzbergs Bürgermeister Stefan Göcking und der Bürgermeister aus Haslau, Josef Týzl sowie (stehend, von links) Franz Kamhuber vom Amt für Ländliche Entwicklung, Lubomir Kovár von der Euregio Egrensis Karlsbad, Bürgermeister Lubomir Svec aus Liebenstein, Bürgermeister Adam Seyferth aus Thiersheim, Bürgermeister Reiner Wohlrab aus Schirnding, zweiter Bürgermeister Herbert Prell aus Höchstädt, Landtagsabgeordneten Dr. Karl Döhler, Bürgermeister Dieter Thoma aus Hohenberg und Oberregierungsrat Martin Füssl von der Regierung von Oberfranken